Führung zum internationalen Tag der Rangerinnen und Ranger

Unterwegs durch die Lietzengrabenniederung am 31. Juli 2026

Ranger*innen gibt es weltweit und seit über 30 Jahren auch im Land Brandenburg. Alle haben die gemeinsame Aufgabe, Naturschätze zu bewahren und sich für eine intakte Umwelt einzusetzen. Ihre Anforderungen und Arbeitsbedingungen sind jedoch von Region zu Region sehr unterschiedlich. Mancherorts setzen die hauptamtlichen Naturschützer*innen sogar ihr Leben aufs Spiel. Daran erinnert jedes Jahr am 31. Juli der World Ranger Day.

 

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Rangerinnen und Ranger in Brandenburg und in der ganzen Welt und begleiten Sie die Naturwächter*innen aus dem Naturpark Barnim anlässlich des World Ranger Days auf einer Führung durch die Lietzengrabenniederung. Entlang der Bogenseekette und durch den Bucher Forst. Erfahren Sie mehr über die Aufgaben der Ranger, wie die Erfassung von Wildtierpopulationen und die Pflege von Feuchtgebieten. Die Tour zeigt, wie die Ranger durch enge Zusammenarbeit die Natur schützen und erhalten. Am World-Ranger-Day wird ihre unersetzliche Arbeit gewürdigt

 

Inhalt der Führung: Wie arbeiten Ranger weltweit und im Land Brandenburg?

Termin : Freitag, den 31.07.2026 10:00 – 14:30 Uhr

Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Kosten: Die Führung ist kostenfrei. Um eine Spende für die Thin Green Line Foundation zur Unterstützung der Ranger-Arbeit im globalen Süden wird gebeten.

Hinweise: Fernglas und wetterangepasste Kleidung wird empfohlen.

Anmeldung: erforderlich bis 24. Juli 2026 unter +49 170 5738068 oder per E-Mail: barnim@naturwachte.de

 

World Ranger Day

Seit 2007 gedenkt der World Ranger Day jährlich am 31. Juli jenen Ranger*innen, die in Ausübung ihrer Tätigkeit verletzt oder getötet wurden. Es ist zudem ein Tag der Solidarität und der Würdigung der weltweiten Gemeinschaft von mehr als 285.000 Ranger*innen und ihres täglichen Einsatzes für den Erhalt und Schutz der Natur.

 

Die Naturwacht Brandenburg versteht sich als Teil dieses Netzwerkes und bieten anlässlich des World Ranger Days in vielen Großschutzgebieten des Landes Führungen an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird jedoch die Möglichkeit geben, eine Spende auf freiwilliger Basis für die Thin Green Line Foundation zu geben. Die Stiftung der Internationalen Ranger-Organisation (IRF) unterstützt mit den Spenden mittellose Familien getöteter oder verunglückter Rangerinnen und Ranger. Zudem fördert sie in ärmeren Ländern deren Ranger-Ausbildung und Ausrüstung.

 

Naturwacht Brandenburg

Die Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 1991 Jahren in 15 Großschutzgebieten erfolgreich in der Mittlerrolle zwischen Mensch und Natur. Auf rund 9.000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – erfassen sie Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Zudem setzen sie zahlreiche Naturschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg.

 

Gleichzeitig sind die 90 Rangerinnen und Ranger ansprechbar für alle, die in den Nationalen Naturlandschaften leben, arbeiten oder zu Gast sind. Sie begleiten jährlich rund 10.000 Interessierte auf mehr als 500 geführten Touren, teilen ihr Wissen und sensibilisieren für richtiges Verhalten in den Schutzgebieten. Damit stärken sie auch den Naturtourismus in der Region. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Bildung für nachthaltige Entwicklung, BNE: In ihrer Arbeit mit Junior-Ranger-Gruppen oder in Schul-AGs wecken die Ranger*innen Interesse an Natur- und Umweltschutz.

Rund 390 Freiwillige unterstützen die Naturwacht Brandenburg bei diesen vielfältigen Aufgaben. Seit 1997 arbeitet die Naturwacht unter dem Dach der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Mehr Informationen unter: www.naturwacht.de

Brandenburgs Ranger:innen, Bildnachweis: NP Barnim



Verfasser:in:
Cara Böker, Rangerin, Naturwacht Brandenburg – Mittler*innen zwischen Mensch und Natur, Wandlitz

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