Wie schmeckt der Barnim? – Wettbewerb zum Naturpark-Honig des Jahres startet
Auf Initiative der Imkervereine Bernau, Eberswalde und Finow startet in Kooperation mit dem Naturpark Barnim der Wettbewerb um den Naturpark-Honig des Jahres 2026. Honige für den Wettbewerb können bis zum 31. Juli eingereicht werden.
Honigbienen sammeln Nektar und Pollen im Umkreis von nur wenigen Kilometern rund um ihren Stock. Das Produkt des Sammlerfleißes, der Honig, bildet einen Geschmacksabdruck dieser Landschaft. Der Naturpark Barnim zeichnet sich durch eine Vielzahl von Landschaftsformen und eine reiche Flora aus – entsprechend charakteristisch und nuancenreich ist der Geschmack der Honige aus dem Naturpark Barnim.
Im letzten Jahr blühte es reichlich, so dass sich viel Nektar von Blütenpflanzen im Honig ansammeln konnte. Gleichzeitig zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Anteils von Honigtau-Tracht, was zur Freude der Honigfreunde zu einem kräftig-malzigen Geschmack führt, aber auch auf Auswirkungen des Klimawandels hinweisen kann.
Welche Besonderheiten werden den Honig 2026 auszeichnen? Die für alle Teilnehmenden kostenlose Vollanalyse (Sinnenprüfung, Wassergehalt, Invertase, Pollenanalyse, Zuckerspektrum) vom Honiglabor des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen-Neuendorf e. V. wird bei den eingereichten Wettbewerbshonigen dieser Frage nachgehen. Alle Honige, die den Kriterien des Deutschen Imkerbundes e. V. (D.I.B.) entsprechen, werden zur Verkostung durch eine unabhängige, prominent besetzte Jury zugelassen, die den Honig nach seinem Geschmack beurteilt und drei „Naturparkhonige des Jahres“ kürt.
Die drei so ermittelten Preisträgerinnen und -preisträger werden auf dem Naturparkfest am 5. September in Bernau mit einer Urkunde geehrt. Der erste Platz bekommt zudem einen Wanderpokal verliehen.
Teilnahmebedingungen
- Der Honig muss von Bienen stammen, die im Naturpark Barnim stehen und im Wettbewerbsjahr produziert worden sein.
- Jede Imkerin/Jeder Imker darf nur einen Honig zum Wettbewerb einreichen.
- Es wird um die Abgabe von drei Gläsern gebeten: Zwei 250 Gramm-Neutralgläser mit PE-Deckel ohne Etikett (für die Honiganalyse und die Verkostung) und ein Glas in der Aufmachung, wie es die Imkerin/der Imker in den Verkehr brächte. Die beiden Neutralgläser können von den Veranstaltern bezogen werden.
- Die Teilnehmenden werden gebeten, einige kurze Angaben zu ihrer Imkerei zu machen: Ort des Bienenstandes, Beutenform (zum Beispiel Hinterbehandlung, Magazin), Anzahl der Wirtschaftsvölker.
- Die drei Honiggläser können über die Imkervereine oder in der Naturparkverwaltung in Wandlitz (Breitscheidstraße 8, 16348 Wandlitz) abgegeben werden.
- Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2026.

Kontakte
Imkerverein Bernau: Torsten Postier (E-Mail: torsten@postier.de) und Jens Kühne (E-Mail: jens.kuehne-biesenthal@gmx.de)
Imkerverein Eberswalde: Tom Würfel (E-Mail: schleusenhonig@posteo.de)
Imkerverein Finow: Maria von Schledorn (E-Mail: schledorn.maria@gmail.com)
Naturparkverwaltung Barnim: Eva Roeder (E-Mail: eva.roeder@lfu.brandenburg.de)
Verfasser:in:
Eva-Maria Roeder, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
