Unser Protest spaltet Wandlitz nicht!

Wir wollen rechtsextremen Gruppierungen, die den tragischen Todesfall auf dem „Spaziergang“ am 24.1. dieses Jahres für ihre Zwecke ausnutzen, nicht den Raum in Wandlitz überlassen.

Bildnachweis: acrobaat

Wir sprechen den Hinterbliebenen von Boris Pfeiffer unser Beileid aus. Unsere Gegendemonstration richtete sich nicht gegen die als „Spaziergänge“ bezeichneten Demonstrationen. Wir respektieren die Besorgnis, die damit zum Ausdruck gebracht wird. Die Teilnehmenden sollten jedoch ihr Recht auf Protest auch legitim umsetzen und diesen anmelden.

 

Wir wollen aber unmissverständlich deutlich machen, dass Teilnehmende an von der AFD angemeldeten Demonstrationen Rechtsextreme unterstützen und forderten diese mit unseren Transparenten auf, ihre Redner zu googeln! Denn zwei der Redner werden vom Verfassungsschutz bzw. vom Militärischen Abschirmdienst als rechtsextrem eingestuft.

Bildnachweis: acrobaat

Äußerst kurzfristig haben wir die Initiative zu der Gegendemonstration ergriffen, es blieb kaum Zeit, Gleichgesinnte zu mobilisieren. Wir sind daher sehr dankbar für die Unterstützung in Planung und Umsetzung des Protestes insbesondere durch Isabelle Czok-Alm, Co-Vorsitzende DIE LINKE. Kreisverband Barnim und Mitglied der Gemeindevertretung. Wir bedanken uns natürlich auch bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit uns in der Menschenkette standen oder unsere Aktion begrüßten.

 

Wir sind beruhigt, dass sich so viele Menschen und Gruppierungen unter dem Motto „klar-denken statt querdenken – Wandlitz bleibt bunt“ angeschlossen haben, darunter: Runder Tisch und Katholische Kirche Wandlitz, DIE LINKE. Ortverband Wandlitz, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V. Uckermark-Barnim), Jüdische Gemeinde Barnim.

 

Gemeinsam, ortsteil- und parteiübergreifend werden wir versuchen, ein Netzwerk ins Leben zu rufen!




Verfasser:in:
Thomas Mehling, Vorsitzender der FBgW

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