Neues aus der Kinder- und Jugendarbeit

Von Streitschlichtern an der Grundschule über das erste Mopedtreffen bis zur Präventionsmaßnahme NEIN SAGEN!

Neue Streitschlichter an der Grundschule Basdorf – Gemeinsam für ein friedliches Miteinander

Mit großer Freude dürfen wir bekannt geben, dass zehn engagierte Schülerinnen und Schüler der Grundschule Basdorf ihre Ausbildung in der Streitschlichter-AG erfolgreich abgeschlossen haben. Unter der Leitung der Schulsozialarbeiterin Janina Jörend wurden die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler im Mai zu Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausgebildet und auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet.

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die friedliche Lösung von Konflikten, respektvolle Kommunikation sowie die Förderung von Empathie. Die Kinder lernten, Gesprächsregeln einzuhalten, aufmerksam zuzuhören, Gefühle bei sich selbst und anderen wahrzunehmen und in Konfliktsituationen konstruktiv zu handeln. Damit verfügen sie nun über wichtige Fähigkeiten, um ihre Mitschülerinnen und Mitschüler bei der Lösung von Konflikten zu unterstützen.

Zum Abschluss der Ausbildung erhielten die neuen Streitschlichterinnen und Streitschlichter ihre Urkunden. Als Anerkennung für ihr Engagement und ihre Ausdauer wurde die erfolgreiche Teilnahme mit einem gemeinsamen Ausflug zum Lasertag nach Berlin gefeiert. Dieser Ausflug bot einen schönen Rahmen, um die intensive und lehrreiche Zeit gemeinsam ausklingen zu lassen.

Ab sofort stehen die neuen Mediatorinnen und Mediatoren insbesondere den jüngeren Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung. Mit einem offenen Ohr, Verständnis und dem Blick auf gemeinsame Lösungen leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander an unserer Schule.

Für ihre zukünftige Tätigkeit wünsche ich allen Streitschlichterinnen und Streitschlichtern viel Erfolg, Freude und Selbstvertrauen. Selbstverständlich werde ich sie auch weiterhin unterstützend begleiten.

GS BAsdorf: Streitschlichter, Bildnachweis: Janina Jörend, Schulsozialarbeit Grundschule Basdorf
GS BAsdorf: Streitschlichter, Bildnachweis: Janina Jörend, Schulsozialarbeit Grundschule Basdorf

Von Jugendlichen für Jugendliche: Das 1. Moped-Treffen begeisterte Wandlitz

Zweitaktduft, glänzende Mopeds und eine starke Gemeinschaft: Am 16. Mai 2026 verwandelte sich die Festwiese Klosterfelde in einen Treffpunkt für Ostmoped-Begeisterte aus nah und fern. Das erste Moped-Treffen der Gemeinde Wandlitz war mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Jugendliche ihre Ideen mit Engagement und Eigenverantwortung verwirklichen.

Was als kleine Idee begann, entwickelte sich innerhalb weniger Monate zu einer Veranstaltung, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregte. In zahlreichen Organisationstreffen brachten sich rund 20 Jugendliche mit ihren Ideen ein, planten gemeinsam und übernahmen unterschiedliche Aufgaben und Verantwortung. Dabei entstand nicht nur ein gelungenes Event – auch die Gruppe selbst wuchs zusammen. Aus einem gemeinsamen Hobby entwickelte sich eine starke Gemeinschaft, in der jeder Einzelne an seinen Aufgaben gewachsen ist und sich aktiv einbringen konnte.

Die Festwiese war den ganzen Tag über sehr gut besucht. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen davon, dass viele Gäste aus anderen Regionen den Weg nach Klosterfelde gefunden hatten. Das positive und respektvolle Miteinander aller Besucherinnen und Besucher trug maßgeblich zur angenehmen Atmosphäre bei. Das schöne Wetter sorgte zusätzlich für beste Bedingungen.

Zu den Höhepunkten des Tages gehörten unter anderem der Leistungsprüfstand, die Wickelplatte sowie der beliebte „Show and Shine“-Wettbewerb. Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten diese Programmpunkte durch ihre Begeisterung und Mitwirkung zu echten Publikumsmagneten.

Ein besonderer Moment war die gemeinsame Ausfahrt, die als angemeldete Demonstration unter dem Motto „Bildung braucht Bewegung – Jugend braucht Teilhabe“ stattfand. Alle hielten sich vorbildlich an die zuvor besprochenen Regeln und sorgten damit für einen sicheren und reibungslosen Ablauf, der den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildete.

Das erste Moped-Treffen hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Jugendliche bewegen können, wenn ihnen Vertrauen entgegengebracht wird und sie ihre Ideen verwirklichen dürfen. Es war ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche und zugleich ein Angebot für die gesamte Gemeinde.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern, der Polizei, der Gemeindeverwaltung Wandlitz – insbesondere dem Bildungsamt, dem Bauhof und dem Ordnungsamt –, der Initiative „Wir für Wandlitz e.V.“, dem Ortsbeirat Klosterfelde, dem Ortsvorsteher Herrn Brauer sowie allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieser besonderen Veranstaltung beigetragen haben.

Die Begeisterung für Zweitaktfahrzeuge unter jungen Menschen wächst stetig. Daher werden bereits Ideen für ein 2. Moped-Treffen im Jahr 2027 gesammelt.

Mopedstreffen 2026, Bildnachweis: Orga-Team Moped-Treffen, Hartmut Kretschmar, Jugendförderer
Mopedstreffen 2026, Bildnachweis: Orga-Team Moped-Treffen, Hartmut Kretschmar, Jugendförderer

„NEIN sagen STÄRKEN!“ – Ein Präventionsprojekt bereitet Sechstklässler auf den Wechsel an die weiterführende Schule vor

Im Rahmen des Präventionsprojektes „NEIN sagen STÄRKEN!“ nahmen alle Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Grundschulen Basdorf, Klosterfelde und Wandlitz an jeweils einem gemeinsamen Projekttag teil. Ziel des Projektes war es, die Kinder in einer wichtigen Übergangsphase auf den bevorstehenden Wechsel an die weiterführende Schule vorzubereiten, ihr Selbstvertrauen zu stärken, ihnen Ängste zu nehmen und sie auf die damit verbundenen Veränderungen und neuen Herausforderungen einzustimmen.

Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule bringt viele neue Erfahrungen mit sich. Neue Klassen, neue Freundschaften, ein verändertes soziales Umfeld und steigende Anforderungen können Kinder vor große Herausforderungen stellen. Umso wichtiger ist es, sie in ihrem Selbstbewusstsein zu fördern, ihren Selbstwert zu stärken und sie darin zu unterstützen, achtsam mit sich selbst und ihrem Körper umzugehen.

Im Mittelpunkt der Projekttage standen deshalb die Themen Selbstbehauptung, Selbstfürsorge und Suchtprävention. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit unterschiedlichen Formen von Sucht auseinander. Sie erfuhren, welche Arten von Sucht es gibt, woran man diese erkennen kann und welche Auswirkungen Suchterkrankungen auf Betroffene und deren Umfeld haben können.

In praxisnahen Workshops hatten die Kinder die Möglichkeit, Strategien der Selbstbehauptung und einfache Techniken der Selbstverteidigung kennenzulernen und auszuprobieren. Sie lernten, achtsam mit sich selbst umzugehen, auf ihre eigenen Gefühle und Grenzen zu achten, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen und auch in schwierigen Situationen bei sich selbst zu bleiben. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, die Kinder zu ermutigen, selbstbewusst „NEIN“ zu sagen, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen – Fähigkeiten, die insbesondere beim Wechsel an die weiterführende Schule von großer Bedeutung sind.

Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungsamt der Gemeinde Wandlitz sowie zahlreichen engagierten Kooperationspartnern entwickelt und durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt Steven Pfeiffer („Im Hopserlauf“), Jana Herzig („LeichtHERZigkeit“), Sascha Rudolph (K4 Mühlenbeck) sowie der Berufsfeuerwehr Berlin, die das Projekt bereits zum dritten Mal mit großem Engagement unterstützt haben und damit maßgeblich zum Gelingen der Projekttage beigetragen haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem der Sparkasse Barnim, die das Projekt mit Fördermitteln unterstützt hat sowie der NEB, die die kostenfreie Beförderung aller Schülerinnen und Schüler ermöglichte.

Durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten wurde das Präventionsprojekt zu einem wichtigen Beitrag, um die Kinder gestärkt, selbstbewusst und gut vorbereitet auf ihrem weiteren schulischen Weg zu begleiten. Er hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeit zu stärken und sie auf die Herausforderungen eines neuen Lebensabschnittes vorzubereiten.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start an ihrer neuen Schule und viele neue und schöne Erfahrungen sowie Mut, Selbstvertrauen und Freude auf ihrem weiteren Bildungsweg.

„NEIN sagen STÄRKEN!“ – ein Präventionsprojekt, Bildnachweis Stefanie Großpietsch, IB Jugendkoordination, Janina Jörend, Daniel Jantzen und Stefanie Geisler, Schulsozialarbeit, Team Jugendarbeit Wandlitz



Verfasser:in:
Stefanie Großpietsch, IB Jugendkoordination, Janina Jörend, Daniel Jantzen und Stefanie Geisler, Schulsozialarbeit, Team Jugendarbeit Wandlitz

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