Wasserknappheit in Wandlitz?

Havarie, Rohrbruch - ein Umdenken muss her!

Liegt das an einer Havarie oder einem Rohrbruch?

 

Wer in diesem Jahr an einigen Sonntagnachmittagen den Wasserhahn aufdrehte, wunderte sich über mangelnden Wasserdruck. Bewohner von mehrstöckigen Häusern hatten manchmal sogar gar kein Wasser. Fast, denn die Abnahmemengen zu bestimmten „Spitzen“ in den Nachmittagsstunden und am Wochenende, trieb die Wasserversorgung an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Wassernetz mit seinen Brunnenanlagen, Pumpen und Leitungen wurde nach einem Konzept ausgelegt, welches den enormen Zuwachs an Nutzern und Anstieg der Verbräuche nicht vorsieht.

Was tun?

 

Der NWA versucht durch Steuerung der Pumpenanlagen, Zufluss aus anderen Bereichen und vor allem durch Erhöhung der Fördermengen und des Leitungsdrucks, dem Bedarf gerecht zu werden. Das gelang manchmal nur bedingt. Der Verbrauch stieg auf das 2,5 bis 3-Fache des „Normalen“, deshalb verhängte der NWA dieses Jahr sogar schon einmal ein „Sprengverbot“. Vor 15 Jahren noch, war der Verband der Meinung, die Bürger mögen nur ruhig das Trinkwasser gut verbrauchen, es ist ja ein gutes Produkt und genug vorhanden. Heute müssen wir erkennen, dass die Grenzen erreicht sind und ein UMDENKEN stattfinden muss. In den Spitzenzeiten (nachmittags und an den Wochenenden auch tagsüber) sollte man nicht Sprengen und keine Pools mit dem Stadtwasser füllen! Eigenen Brunnenanlagen oder ein Ausweichen auf die Nachtstunden können Lösungen sein.

 

Also, liebe Wandlitzer stellen Sie sich bitte auf die trockenen Sommer ein, handeln Sie vernünftig, sodass die Grundversorgung mit Trinkwasser für alle Haushalte gewahrt ist! Bleiben Sie gesund, und genießen Sie den Spätsommer!




Verfasser:in:
Uwe Liebehenschel, CDU

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