Was hält ein System zusammen – und wann beginnt es zu kollabieren?
Was geschieht mit Freundschaften und der Liebe zwischen zwei Menschen, wenn diese einem System standhalten müssen, das jedes Vertrauen zerstört?
Wo liegt die Grenze zwischen Anpassung und Selbstaufgabe? In ihrem neuen Roman »Selbstregulierung des Herzens« spürt Peggy Mädler diesen existenziellen Fragen nach. Sie erzählt meisterhaft von Emotionen und Kybernetik, von Hoffnung und Aufbegehren über eine Spanne von 60 Jahren deutscher Geschichte. Â

Selbstregulierung des Herzens ist ein Roman über Liebe und Kybernetik in der DDR und im wiedervereinigten Deutschland, über Utopie und Desillusionierung, Nähe und Entfremdung, über Loyalität im Schatten staatlicher Kontrolle, Anpassung und Resilienz. Ein Buch, das tief in die Vergangenheit reicht, das aber gleichzeitig höchst aktuell ist, und nach dessen Lektüre man besser versteht, warum die Wiedervereinigung Deutschlands ein Prozess ist, der noch längst nicht abgeschlossen ist.
Zum Erscheinen sendete das RBB-Fernsehen ein kleines Portrait von Peggy Mädler:
„Mädler stellt in ihrem Roman die Frage, wann kippt ein System und wieviel Einfluss haben die Menschen darauf. Es ist eine bewegende Erzählung über Lebensgeschichten in der DDR, jede von ihnen ein kleiner Störfaktor in der Staatsmaschine … Und sie fragt: Wie verändern Maschinen unser Leben? … damit ist ihr Buch auch ein Kommentar auf unsere Gegenwart.“
RBB Fernsehen, Das Magazin Â
Der MDR schreibt:Â
„In einer unaufgeregten und unglaublich fein gearbeiteten Sprache verbindet Peggy Mädler Wirtschafts- und Mentalitätsgeschichte.“
Am 12. Juli wird Peggy Mädler in der Dorfkirche Prenden lesen.Â

Verfasser:in:
Wolfgang Hörner und das Galiani-Team
