Der Landkreis Barnim war und ist Anlaufstelle, neue Heimat oder Zwischenstation für Geflüchtete. Niedergelassen haben sich französische Hugenotten, Schweizer und jüdische Familien; nach dem 2. Weltkrieg kamen russische Soldaten, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus verschiedenen Ländern. Später kamen Vertragsarbeiter aus Ungarn, Algerien, Kuba, Vietnam, Angola und Mosambik, schließlich Spätaussiedler:innen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Zurzeit kommen Geflüchtete aus der ganzen Welt und vermehrt aus der Ukraine. Willkommensinitiativen, Kirchengemeinden, das Integrationsnetzwerk Barnim bieten Unterstützung an, es wurden zudem Beratungsstellen in Ämtern, Gemeinden und weiteren Institutionen geschaffen. W-Punkt stellt hier das Projekt Migration im Barnim vor.
Brauchen wir mehr Empathie für Geflüchtete? Lebenswege im Wandel: Projekt zur Migration im Barnim