Kaffeemobil auf dem Wandlitzer Wochenmarkt:
Begegnung, die wirkt - gesucht werden Ehrenamtliche am Kaffeemobil ab März
Im vergangenen Herbst sorgte ein besonderes Angebot auf dem Wandlitzer Wochenmarkt für Aufmerksamkeit: Ein knallrotes italienisches Cappuccino-Dreirad, betrieben von Ehrenamtlichen der evangelischen Kirchengemeinde, schenkte Kaffee gegen Spende aus – und schuf zugleich einen offenen Ort der Begegnung.
Was als zeitlich begrenztes Pilotprojekt begann, entwickelte schnell eine spürbare Wirkung. Marktbesucherinnen und -besucher blieben stehen, kamen miteinander ins Gespräch, verweilten. Der Kaffee war der Anlass, das Entscheidende war das Miteinander.
Die Rückmeldungen kamen aus ganz unterschiedlichen Richtungen. Besonders auffällig war, dass auch viele Menschen ohne kirchliche Bindung das Angebot als Bereicherung für den Wochenmarkt empfanden. Als der letzte geplante Marktauftritt Mitte Oktober krankheitsbedingt ausfallen musste, zeigte sich auch Bürgermeister Oliver Borchert enttäuscht, dass er seinen Cappuccino beim Kaffeemobil nicht trinken konnte. Eine kleine Szene – und doch ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr dieses Angebot inzwischen zum Marktgeschehen gehörte.
Vor diesem Hintergrund gibt es Überlegungen, das Kaffeemobil im Frühjahr fortzusetzen. Geplant ist ein gut abgestimmter Rhythmus, der ehrenamtliches Engagement langfristig möglich und freudvoll macht. Gearbeitet wird in Tandems, begleitet durch eine Einführung und klare Abläufe.
Ehrenamtliche gesucht!
Gesucht werden daher Bürgerinnen und Bürger aus Wandlitz und Umgebung, die Lust haben, dieses Projekt ehrenamtlich zu unterstützen – unabhängig von einer kirchlichen Zugehörigkeit. Entscheidend sind Offenheit, Verlässlichkeit und Freude am Kontakt mit Menschen.
Der Wochenmarkt beginnt Mitte Februar wieder. Ziel ist es, das Kaffeemobil ab Mitte März erneut vor dem Bahnhof Wandlitzsee einzusetzen – als Beitrag zu einem lebendigen, einladenden öffentlichen Raum.
Interessierte können sich unverbindlich per E-Mail melden: oberhof@arcor.de
Manchmal wächst Gemeinschaft ganz unspektakulär. Wenn ein Becher fehlt – und man merkt, dass er etwas bedeutet hätte.

