In Echt?

- Virtuelle Begegnungen mit NS-Zeitzeug:innen

Virtuelle Begegnungen mit NS-Zeitzeug:innen, Bildnachweis: Klaus Siebertz

Am 09. und 10. September steht der Truck des Brandenburg Museums auf dem Marktplatz in Eberswalde. Morgens gibt es Workshops mit örtlichen Schulklassen, nachmittags ist die Ausstellung für das Eberswalder Publikum geöffnet.

Die Zeitzeug:innen des Nationalsozialismus versterben nach und nach. Ziel des Projektes ist es daher, deren Erlebnisse auch nach ihrem Tod zu bewahren und vor allem jungen Menschen nahezubringen. (Foto Zitat Hillmann)

Drei Tage haben Schülerinnen und Schüler der Voltaire-Schule in Potsdam mit den Zeitzeug:innen an den Inhalten der Ausstellung gearbeitet. Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF hat bei der Umsetzung in die Virtuelle Realität unterstützt. Es sollte ein niedrigschwelliges Angebot erstellt werden, das auch in der Fläche verfügbar ist. Daher ist der Museums-Truck im Land Brandenburg unterwegs. Moderne Technik macht es möglich, die Inhalte mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen und in Gebärdensprache zu präsentieren. (Foto Grüne Tafel)

Als Multiplikatoren wirken die Volkshochschulen, die jüdischen Gemeinden und die Kreisverwaltungen.

Angesichts des Erstarkens rechtspopulistischer Parteien hält die Projektleiterin Johanna Schüller Demokratiebildung für wichtiger denn je. Die Vergangenheit wiederholt sich nicht, aber wenn man sie kennt, kann man versuchen, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden.

Tourtermine und weitere Infos finden Sie hier: https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/in-echt-virtuelle-begegnung-mit-ns-zeitzeuginnen/

Bildnachweis: Klaus Siebertz
Bildnachweis: Klaus Siebertz

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